Der Landtag Nordrhein-Westfalen bietet Grundschulklassen ein altersgerecht abgestimmtes Programm an, das die kindgerechte Einführung in die parlamentarische Arbeit in den Mittelpunkt stellt. Schon seit ein paar Jahren nehmen wir mit unseren Viertklässlern dieses Angebot gerne an.
Nach einer kurzen inhaltlichen Vorbereitung erleben die Kinder in einer altersgemäßen Simulation eine eigene Plenarsitzung und gewinnen so direkte Einblicke in demokratische Entscheidungsprozesse.
Zusätzlich gibt es eine einstündige Gesprächs- bzw. Diskussionsrunde mit einer Abgeordneten.
Besonders wichtig ist uns, dass dieser Besuch zur Demokratieförderung beiträgt:
- Verständnis für parlamentarische Abläufe wird gefördert.
- Schülerinnen und Schüler erkennen die Bedeutung von Meinungsäußerung, Debatte und Kompromissen.
- Der Austausch mit echten Abgeordneten ermöglicht eine praxisnahe Orientierung darüber, wie Entscheidungen getroffen werden.
Doch lesen Sie, wie eine Schülerin den Besuch im Landtag aus erster Hand schildert und zeigt, die Demokratie verständlich und greifbar wird:
Am Dienstag, den 6.10.26 ist der vierte Jahrgang nach Düsseldorf in den Landtag gefahren. Wir sind mit einem Reisebus nach Düsseldorf gefahren. Als wir ankamen, haben wir den Fernsehturm gesehen. Danach machten wir einen Spaziergang am Rhein entlang. Dann sind wir endlich in den Landtag gegangen. Als wir rein wollten, mussten wir wie am Flughafen durch eine Kontrolle. Nach der Kontrolle haben wir Schilder bekommen und unsere Taschen und Jacken an die Garderobe gehängt. Anschließend gab es Nudeln mit Tomatensoße zu essen. Das war lecker.
Danach durften wir in den Plenarsaal und haben geschaut, wo die verschiedenen Parteien sitzen. Der Plenarsaal ist rund, damit man sich besser austauschen kann. Dann sind wir in einen Sitzungsraum gegangen. Dort haben wir eine Sitzung nachgespielt. Das lief so ab: Wir haben ein Blatt bekommen, auf dem der Vorschlag von Herrn Sonntag stand, nur noch sechs Wochen Ferien im Jahr für Schüler, damit die mehr lernen. Nun haben wir einen Fraktionsvorsitzen ausgewählt, der die Diskussion leiten musste. Das war Aliyah aus der 4b. Außerdem wurde ein Ministerpräsident, Maxim 4a und einen stellvertretenden Ministerpräsidenten, Anton 4a bestimmt. Einige Kinder durften ihre Meinung und Vorschläge zu dem Thema am Rednerpult vorstellen. Dann wurde abgestimmt und der Vorschlag wurde abgelehnt.
Nach dem Sitzungsspiel gingen wir in einen anderen Raum. Auch dieser Raum war rund. Dort haben wir Vanessa Odermatt getroffen. Wir durften viele Fragen stellen. Es wurden auch alle Fragen von Frau Odermatt beantwortet. Nach den Fragen hieß es für uns: Bis bald Düsseldorf und hallo Reisebus. Wir sind eingestiegen, haben uns angeschnallt und es ging los. An der Schule angekommen haben unsere Eltern uns abgeholt.
Das war ein toller Tag!
Charlotte, Klasse 4b








